Der sensationelle
Fund fand ein breites und starkes
Echo.
Doch in die Freude darüber mischte sich bald die Sorge um das
Bewahren dieses
Kulturguts.
Die alten Mauern mussten in einer Betonhülle gesichert werden,
aber zuvor wurde alles sorgfältig dokumentiert.
Die Grabung wird derzeit im Landesamt für Archäologie Sachsen wissenschaftlich ausgewertet; eine erste Publikation ist in "ARCHAEO" Heft 19 im Frühjahr 2023 erschienen. Der Arbeitskreis Geschichte der AG Mikwe Chemnitz bearbeitet die Quellen zur Johannisvorstadt.
Uns beschäftigen die vielen noch offenen Fragen, aber vor allem, wie künftig dieses Bodendenkmal im Untergeschoss des neuen Einkaufszentrums angemessen präsentiert werden kann.